Kanutour auf der Lahn

Was wäre Kanufahren ohne Spiel, Spaß und Sonnenschein?

Eine hoch motivierte Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen traf sich am Samstag morgen, 19.7., um die erste Kanutour ihres Lebens zu starten. Pater Claus Recktenwald, so stellte sich bald heraus, war der einzige, der das Kanufahren schon beherrschte. Alle anderen begannen mit viel Einsatz der Lach- und Körpermuskeln in Neus die Tour. Schon das Einsteigen in die Dreierkanus war von heftigen lachenden Diskussionen begleitet. Glücklich starten wir um 11.00 Uhr die ersten 13,6 km nach Weilburg. Bei 34 Grad blieb keiner von uns lange trocken. Wilde Wasserschlachten und Schwimmen in der Lahn begleiteten uns den ganzen Tag. Am Abend kamen wir glücklich und ausgepowert in Weilburg am Jugendzeltplatz an.

Aber wo sind die Dusche, die Steckdose, das elektrische Licht, der Spiegel? Alles Fehhlanzeige. Also ab wieder in die Lahn zum Baden, wer braucht schon Kaffee und Tee und wollen wir wirklich in den Spiegel sehen. Nein, Luxus ist hier überbewertet. Dafür wird am Abend gegrillt. Beim Lagerfeier wurden wir nach und nach müder und schlüpften in unsere Schlafsäcke.

Am Sonntag morgen wurden wir von heftigen Rechenschauern geweckt. Nun also auch noch Wasser von oben, aber was soll’s. Um 11.00 begann die zweite Etappe nach Runkel. Vor uns lagen 26 km paddeln. Wieder war dieser Tag von Wasserschlachten, Natur pur und viel Gelächter geprägt. Ein herrlicher Tag. Als dann auch beide Versorgungsautos in Runkel einfuhren, konnte eine müde und glückliche und nun erfahrene Kanufahrer-Gruppe den Heimweg nach Frankfurt starten.

Danke, Claus, für dieses wunderschöne Wochenende

Carmen Gebbers

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