Fabian Loudwin SJ stellt sich vor

Fabian Loudwin SJ wird als Nachfolger von P. Claus Recktenwald SJ in St. Ignatius mitarbeiten.  Er stellt sich vor:

Mein Name ist Fabian Loudwin SJ. Geboren bin ich im Jahr 1980 in Heilbronn, dort war ich von klein an in der Gemeinde Heilig Kreuz beheimatet und ehrenamtlich in der Gemeinde sowie auf Dekanats- und auch auf Diözesanebene tätig. Nach meinem Abitur habe ich in einer Hochschulgemeinde meinen Zivildienst geleistet und anschließend in einem Jahr Griechisch und Hebräisch gelernt, um Theologie in Tübingen studieren zu können.

In Frankfurt habe ich schon einmal ein halbes Jahr gelebt, nämlich zwischen meiner Vordiplomprüfung Anfang 2005 und meinem Eintritt in den Jesuitenorden. In dieser Zeit arbeitete ich bei den Vorbereitungen des ignatianischen Vorprogramms [‚magis] zum Weltjugendtag in Köln mit und studierte an der Hochschule Sankt Georgen.

Es folgten das Noviziat und die ersten Gelübde, danach zwei Jahre Studium der Philosophie in München. Während des Philosophiestudiums lebte ich mit einigen Mitbrüdern in der Pfarrei Sankt Korbinian in München-Sendling zusammen. In Sofia, Bulgarien, half ich drei Monate lang beim Aufbau des Sozialzentrums Sveti Konstantin.

Meine nächste Station war Berlin. Die verbandliche Jugendarbeit und die Schulseelsorge am Canisiuskollegs gehörten während der kommenden zwei Jahre zu meinem Aufgabenbereich. Hier konnte ich wertvolle Erfahrungen auf vielen Gebieten sammeln: zum Beispiel bei der Organisation und Begleitung von Sommerlagern, in der Gruppenarbeit, bei Kindergottesdiensten und der Vorbereitung junger Menschen auf die Firmung.

Die letzten vier Jahre verbrachte ich in Madrid, Spanien, und studierte dort Theologie. In Madrid habe ich in einer internationalen Kommunität gelebt mit Mitbrüdern aus neun verschiedenen Ländern und drei Kontinenten. Während des Theologiestudiums betreute ich eine Studentengruppe und arbeitete in der Studentenpastoral der spanischen Jesuiten mit. So gewann ich Einblicke in Teile der spanischen Gesellschaft. Für mich als Jesuiten war es sehr interessant und berührend so nah an vielen Orten zu sein, die in enger Verbindung zu unserem Ordensgründer und Kirchenpatron, dem Heiligen Ignatius von Loyola, aber auch dem Heiligen Franz Xaver stehen. Am 7. März wurde ich von Erzbischof Don Carlos Osoro Sierra in Madrid zum Diakon geweiht.

Zusammen mit zwei anderen Jesuiten werde ich am 24. Oktober um 14 Uhr in St. Michael in München vom Apostolischen Nuntius, Erzbischof Nikola Eterovic, zum Priester geweiht werden. Ich freue mich darauf, meine ersten Schritte als Priester hier in Sankt Ignatius mit Ihnen zu tun. Ich bitte Sie, mich auf diesem Weg mit Ihrem Gebet zu begleiten.

Jetzt bin ich noch keine zwei Wochen wieder in Deutschland und bin sehr gespannt auf die Arbeit hier in unserer Gemeinde. Einige von Ihnen durfte ich schon in den letzten Tagen kennenlernen, sicher wird in den nächsten Wochen und Monaten viel Raum für Begegnungen und für das Kennenlernen sein. Sprechen Sie mich doch einfach an!

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