In der Flüchtlingsarbeit mehr miteinander, weniger übereinander reden

Ein Abend mit Vertretern des Flüchtlingsjournals ABWAB

Dienstag 14. Juni 2016, 20.00 Uhr, im Gemeindesaal St. Ignatius,  Gärtnerweg 60

Die Debatte um die richtige Flüchtlingspolitik hat einige Schwächen. Z.B dass viel über Flüchtlinge geredet wird, aber es bisher noch kaum Möglichkeiten gibt mit Meinungsführern aus ihren Kreisen über das zu sprechen, was über die akuten Probleme des Flüchtlingsalltags hinaus geht.

Dabei gibt es solche Ansprechpartner bereits ansatzweise, gerade bei Flüchtlingen, die in Syrien journalistisch tätig waren. Manche schreiben bereits in deutschen Medien, andere haben sich zu Youtube-Stars entwickelt, wieder andere gründeten eigene Medien wie das Flüchtlingsjournal ABWAB. Dies neue – mehrheitlich arabisch-sprachige – Journal liegt in vielen Flüchtlingsunterkünften Frankfurts aus. Es soll im arabisch-sprachigen Teil Menschen bei der Orientierung im neuen Umfeld helfen. Und auf seinen deutschsprachigen Seiten auch Deutschen Einblicke in diese aufwühlende Phase des Ankommens geben.

Mit Vertretern von ABWAB, vor allem Hani Harb, einem der Redakteure des monatlich erscheinenden Journals, wollen wir uns unterhalten. Herr Harb lebt schon mehrere Jahre in Hessen, seit jüngstem sogar in Frankfurt und ist im Gesundheitsbereich an der Universität Marburg beschäftigt. Er ist auch seit mehreren Jahren  ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig. Hani Harb spricht Deutsch. In der Redaktion von ABWAB ist er zuständig für die Themen der schulischen und beruflichen Bildung. Moderation: Erhard Brunn

Diese Einladung der Erhard Brunn Interkulturelle Kooperationen, wird unterstützt von der katholischen Gemeinde St. Ignatius und Bildung trifft Entwicklung.

Kontakt: Erhard Brunn Interkulturelle Kooperationen, erhardbrunn@web.de, Mobil: 0151 70834336

Kommentare sind geschlossen.