Abendforum: Bewahrung der Schöpfung

16. Juni 2015, 20.00 Uhr im Gemeindesaal

Mit Dr. Frank Hennecke, früherer Umweltbeauftragter der Diözese Speyer

„Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ war das Leitbild des seinerzeitigen „Konziliaren Prozesses“. „Bewahrung der Schöpfung“ ist das Leitbild kirchlicher Umweltarbeit. Diese bezieht heute die weltweiten Zusammenhänge einer globalisierten Wirtschaft mit der Umweltsituation und dem Leben der Menschen in den Länder der sogenannten „Dritten Welt“, inzwischen aber auch der „Zweiten Welt“ mit ein. Sie ist für ökumenische Verständigung und Zusammenarbeit offen.

Die Frage ist aber auch, was „Bewahrung der Schöpfung“ eigentlich heißt, wenn denn die „Natur“ von sich aus dynamisch ist und in sich auch Vernichtungskräfte birgt und wenn nach biblischem Verständnis dem Menschen die Pflege übergeben ist und sie durch ihn verändert wird. Gibt es eine sittliche Grenze für menschliche Eingriffe in die Natur als „Schöpfung“? Lassen sich auch für das praktische Leben Leitlinien dafür formulieren, was man als Christ zur „Bewahrung der Schöpfung“ tun oder unterlassen sollte?

Papst Franziskus hat eine Enzyklika zu diesem Thema angekündigt, die aber erst am 18. Juni, also erst nach unserem Abendforum erscheinen wird, dso dass wir uns mit diesem Abend darauf vorbereiten können.

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