5. außerhalb der Macht

Du, Kind des Höchsten,

du Heiland, dem himmlische Heerscharen huldigen,

du suchst nicht die Macht dieser Welt.

Nicht im Triumphzug kommst du – du kommst auf der Flucht.

Nicht in die Hauptstadt kommst du – du kommst in ein abgelegenes Dorf.

Nicht in einen Palast kommst du – du kommst in einen Stall.

Nicht in eine Wiege bettest du dich – du liegst im Trog auf Stroh.

Nicht die Macht eines Königs nimmst du an – du wirst ein hilfloses Baby.

Du ent – äußerst dich selbst.

So finden wir dich außerhalb der Macht dieser Welt – im Kind.

Wer dich anschaut, wird überwältigt von Zärtlichkeit,

von der Macht der Liebe.

Gott, ich bitte dich für alle, denen Macht anvertraut ist, lass sie verantwortlich damit umgehen.